Profil der Wirtschaftsschule –

„Fitmacher“ fürs Leben und den Beruf!

Sie ist eine weiterführende Schule (Berufsfachschule) die vier bzw. zwei Jahren zum Mittleren Bildungsabschluss (Wirtschaftsschulabschluss) führt.

Sie vermittelt neben einer sehr guten Allgemeinbildung eine vertiefte kaufmännische Grundbildung und wichtiges mathematisch-naturwissenschaftliches Wissen.

Dadurch wird eine solide Grundlage gelegt für eine spätere kaufmännische oder technisch-gewerbliche Berufsausbildung sowie den Übertritt an weiterführende Schulen wie z. B. Fachoberschule, Gymnasium, Akademien, Wirtschaftsgymnasium, Berufskolleg oder berufliches Gymnasium (Baden-Württemberg).

Der Wirtschaftsschulabschluss hat sich als Markenzeichen bewährt und steht bei Betrieben hoch im Kurs.

Weitere Vorteile der Wirtschaftsschule

  • Verkürzung der Ausbildungsdauer in einem kaufmännischen Beruf um bis zu ein Jahr möglich
  • Kein Schulgeld im Gegensatz zu privaten Schulen
  • Lernmittelfreiheit
  • Kostenfreiheit des Schulwegs (bis zur 10. Klasse)

BERUFLICHE VORBEREITUNG

Berufliche Kompetenz der Lehrkräfte

Lehrkräfte an Wirtschaftsschulen verfügen über eigene berufspraktische Erfahrungen und kennen die betrieblichen Abläufe sehr gut. Sie wissen um die Anforderungen, die Ausbildungsbetriebe an künftige Mitarbeiter stellen. Durch enge Kontakte mit Betrieben vermitteln sie ihren Schülerinnen und Schülern Praktika und Ausbildungsstellen.

Betriebspraktikum zur beruflichen Orientierung

Betriebspraktika ermöglichen Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Berufswelt und ermöglichen den praktischen Einsatz erworbener Kompetenzen. Die Erfahrungen im Praktikum werden in den Unterricht miteinbezogen und systematisch aufgearbeitet.

Betriebserkundungen, Praxistage und Einsatz externer Partner

Ein durchgängiges Berufswahlkonzept sieht Betriebserkundungen, den Besuch von Ausbildungsbörsen wie den Berufswegekompass sowie die Unterstützung durch die Bundesagentur für Arbeit vor. Fachleute aus der Wirtschaft stellen unterschiedliche Ausbildungsberufe aus erster Hand vor und übernehmen Bewerbertrainings.

Erwerb von Zusatzqualifikationen

Wirtschaftsschüler können durch die Teilnahme an einer Englisch-Zertifikatsprüfung sowie einem Vorbereitungskurs zum Ablegen des Europäischen Computerführerscheins ECDL ihre Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt weiter verbessern.

WIRTSCHAFTSSCHULE – UND DANACH?

Wirtschaftsschüler gehen nach ihrem Abschluss nicht nur, wie viele meinen, ins Büro.

Ihnen stehen viele Wege offen:

  • Berufsausbildung im kaufmännischen, technischen, handwerklichen und sozialen Bereich

Unsere Schülerinnen und Schüler werden Industriemechaniker, Krankenpfleger, Fachinformatiker, Kauffrau für Büromanagement, Zerspanungsmechaniker, Industriekaufmann, Mediengestalter, Zimmerer, Verwaltungsfachangestellte, Einzelhandelskauffrau, Medientechnologe, usw.

Foto Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker

Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker

 

  • Anschluss zum Fachabitur oder Abitur

Der Wirtschaftsschulabschluss berechtigt unter bestimmten Notenvoraussetzungen zum Besuch der Fachoberschule (FOS) oder – nach einer Berufsausbildung bzw. Berufstätigkeit – der Berufsoberschule (BOS). Der Übertritt an ein Gymnasium führt in der Regel über den Besuch einer Einführungsklasse.

Ebenso möglich ist der Anschluss an weiterführende Schulen wie z. B. an Akademien, das Wirtschaftsgymnasium, das Berufskolleg oder das berufliche Gymnasium (Baden-Württemberg).

 

Mehr Informatioen finden Sie auch hier: https://www.km.bayern.de/eltern/schularten/wirtschaftsschule.html